reziprok

Reziprok

Reziproker Austausch und entsprechend gestaltete Kommunikation bringen Beziehungen und gegenseitige Interaktionen zustande, wobei deren Art und Weise unterschiedliche Gestaltungsspielräume sowie Zeitrahmen haben können.

Reziproke Güte irgendeiner Tat

In der Tat!
Das gilt immer: Tit for Tat.
Wie du mir, so ich dir!
(Lautet das Reziprozitäts-Turnier).

Doch blicke tiefer in das Spiel,
das Echo sagt uns meistens viel.
Wenn irgendwer dich tief berührt,
oder dich zum Zorne führt:

Schau genau hin, wer vor dir steht,
und welcher Wind durch beide weht.
Irgendwelche Besonderheit
ist zumeist die Ähnlichkeit,

Ein Spiegel der Tatsächlichkeit
Zeigt eigne echte Wirklichkeit.
Wir sehen im Gegenüber oft nur das,
was wir selbst sind – in Liebe oder Hass.

Denn irgendwo in jedem Streit,
ruht ein Teil der Unendlichkeit.
So lehrt uns das „Wie du mir, so ich dir“,
am Ende mehr über das ganze „Wir“.

Doch irgendwie bleibt die Frage offen,
worauf wir in der Stille hoffen.
Ist es ein Gefühl und Sinnesrausch,
oder auskalkulierter reziproker Tausch?

Wenn irgendjemand dir die Hand hinhält,
ohne zu fragen, was er dafür erhält,
bricht das Gesetz vom bloßen Geben,
und bringt ein Licht in unser Leben.

Denn anderswo aus tiefsten Weiten,
erleuchtet Güte uns von allen Seiten.
Nicht weil es hübsch ist, sondern weil man spürt,
Dass Güte irgendwann die Welt berührt.

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